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Rentner

Rentner
Detailinformationen zum Thema
  • Gut versichert
    im Ruhestand

    Weiterhin bestens versorgt

    Damit Ihr Kranken- und Pflegeversicherungsschutz auch nach Ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Erwerbsleben sichergestellt ist, haben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zusammengestellt. So können Sie beruhigt in den verdienten Ruhestand gehen!

    Weitere Informationen

    Gut versichert bei der Bosch BKK

     
     
  • Wann besteht die
    Krankenversicherung?

    Allgemeines

    Die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist eine Pflichtversicherung für alle Rentner und Rentenantragsteller, die eine bestimmte Vorversicherungszeit erfüllt haben.


    Vorversicherungszeit

    Ihr gesamtes Erwerbsleben - von der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bis zum Tag des Rentenantrags - wird in zwei Hälften geteilt.

    In der zweiten Hälfte muss eine Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenversicherung für mindestens 90 Prozent dieses Zeitraums belegt werden. Seit dem 01.08.2017 können für jedes Kind pauschal drei Jahre zusätzlich auf die Vorversicherungszeit angerechnet werden.


    Bei Nichterfüllung der Vorversicherungszeit

    Wird diese Vorversicherungszeit nicht erfüllt, besteht für Sie keine Versicherungspflicht im Rahmen der KVdR. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Versicherungsschutz im Rahmen einer freiwilligen Mitgliedschaft sicherzustellen.


    Versicherungsbeginn

    Die Krankenversicherung der Rentner beginnt grundsätzlich mit dem Tag der Rentenantragstellung und besteht für die Dauer des Rentenbezugs. Wird Ihr Rentenantrag abgelehnt oder ziehen Sie Ihren Rentenantrag zurück, besteht die Mitgliedschaft nur für die Dauer des Rentenantragsverfahrens.


    Pflegeversicherung

    Sind Sie Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner geworden, besteht automatisch auch eine Mitgliedschaft in der sozialen Pflegeversicherung. Beginn und Ende der Versicherung sind identisch mit denen der Krankenversicherung. Ihre gewählte Krankenkasse ist zugleich auch die zuständige Pflegekasse.


    Die Krankenversicherung der Rentner wird verdrängt, ist ausgeschlossen, oder tritt nicht ein

    • solange eine sogenannte Vorrangversicherung vorhanden ist. Dies trifft dann zu, solange Sie beispielsweise in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis als Arbeiter oder Angestellter stehen. Auch der Bezug von Arbeitslosengeld und die damit verbundene Krankenversicherung verhindert den Eintritt der KVdR.
    • sofern Sie während der Rentenantragstellung oder dem späteren Rentenbezug gleichzeitig eine hauptberuflich selbständige Erwerbstätigkeit ausüben.
    • solange Sie aufgrund eines anderen Tatbestandes (z. B. Beamtenverhältnis) krankenversicherungsfrei sind.
     
     
  • Checkliste für die
    Rentenantragstellung

    Bitte nicht vergessen!

    Diese Checkliste enthält wichtige Punkte, die Sie bei Ihrer Rentenantragstellung beachten müssen:

    • Rentenantrag beschaffen (z. B. von der Gemeinde, auf dem Rathaus oder online von der Deutschen Rentenversicherung (DRV).
    • Den Rentenantrag und alle erforderlichen Anlagen vollständig ausfüllen (behilflich hierbei sind die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung).
    • Um die Rentenzahlungen von Anfang an sicherzustellen, sollten die Unterlagen mindestens 3 Monate vor Rentenbeginn beim Rentenversicherungsträger eingereicht werden.
    • Die Meldung für die Krankenkasse, die Sie zusammen mit dem Rentenantrag erhalten haben, reichen Sie bei der Bosch BKK ein.
    • Bei Beantragung von Betriebs-/Zusatzrenten (nach Erhalt des Rentenbescheides) Ihre Bosch BKK angeben, damit diese automatisch informiert wird.


    Hinweis

    Die Bescheinigung für die Betriebsrentenstelle wird Ihnen automatisch zugesandt.

     
  • Wer zahlt
    welchen Beitrag?

    Pflichtversicherte Rentner

    Die Beiträge richten sich nach Ihrer Rente und werden direkt als Krankenkassenbeitrag einbehalten. Der Rentenversicherungsträger übernimmt hierbei die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 14,6 Prozent. Der Rentenversicherungsträger übernimmt also 7,3 Prozent.

    Seit 2005 muss die Bosch BKK - wie alle gesetzlichen Krankenkassen - einen zusätzlichen Beitrag von 0,9 Prozent einfordern. Seit 2009 ist der zusätzliche Beitragssatz von 0,9 Prozent bereits im allgemeinen Beitragssatz enthalten.
    Mit Einführung des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes (GKV-VEG) zum 01.01.2019 wird der Zusatzbeitrag künftig paritätisch, also je zur Hälfte vom Rentenversicherungsträger und Rentner getragen. Die bisherige, alleinige Beitragstragung durch den Rentner wird damit also beendet.

    Haben Sie außer der Rente noch rentenähnliche Einnahmen, wie z. B. Betriebs- und Zusatzrenten, Pensionen oder ein Einkommen aus einer nebenberuflichen selbstständigen Tätigkeit, müssen Sie hiervon ebenfalls Beiträge zahlen und allein tragen. Allerdings nur, wenn diese Bezüge den Betrag von 155,75 Euro überschreiten und maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro. Pflichtversicherte Rentner müssen aus ihren Versorgungsbezügen (Betriebsrenten) Beiträge nach dem vollen allgemeinen Beitragssatz zahlen. Zur Höhe der Beiträge für den Zeitraum, in dem noch keine Rente bezogen wird, informieren wir Sie gerne.


    Freiwillig versicherte Rentner

    Sie erhalten einen Beitragszuschuss vom Rentenversicherungsträger - allerdings nur auf besonderen, rechtzeitig gestellten Antrag.

    Zusätzlich muss die Bosch BKK - wie alle gesetzlichen Krankenkassen - seit 2005 einen zusätzlichen Beitrag von 0,9 Prozent einfordern, der nur von den Versicherten zu tragen ist. Seit 2009 ist der zusätzliche Beitragssatz von 0,9 Prozent bereits im jeweiligen Beitragssatz enthalten.

    Als freiwillig versicherter Rentner müssen Sie allerdings auch von Einnahmen Beiträge bezahlen, die Sie zusätzlich zur Rente beziehen. Das sind z. B. Betriebsrenten und Kapitalabfindungen aus der betrieblichen Altersvorsorge. Diese Beiträge werden nach dem allgemeinen Beitragssatz von 15,5 Prozent berechnet.

    Bei Einnahmen aus der Rente und aus Versorgungsbezügen sowie bei Arbeitseinkommen aus einer nicht hauptberuflichen selbstständigen Tätigkeit sind Beiträge in Höhe des allgemeinen Beitragssatzes von 15,5 Prozent zu zahlen. Aus den sonstigen Einnahmen (z. B. Mieteinkünfte, Kapitalerträge) werden - wie bisher - Beiträge nach dem ermäßigten Beitragssatz von 14,9 Prozent berechnet. Die Einkünfte zur Beitragsberechnung werden mindestens aus 1.038,33 Euro und maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro berücksichtigt.


    Besteht ein umfassender Krankenversicherungsschutz?

    Natürlich haben Sie als versicherter Rentner Anspruch auf die gleichen Leistungen wie alle anderen Mitglieder, ausgenommen ist das Krankengeld.

    Renter und Hinzuverdienst?

    Zum Thema Hinzuverdienst beraten wir Sie gerne umfassend persönlich unter: 0711 811-21336 oder per Mail an info@Bosch-BKK.de

    Weitere Informationen

    Gut versichert bei der Bosch BKK

     
     
  • E-Health-
    Gesetz

    Waisenrentner Gesetzesänderung ab 2017

    Am 3. Dezember 2015 hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendung im Gesundheitswesen“, das sogenannte E-Health-Gesetz, beschlossen. In den Änderungsanträgen zum Gesetz findet man mehrere sachfremde Anträge. Das Gesetz ist somit ein sogenannter Omnibus. Darin werden verschiedene sachlich nicht zusammenhängende Sachverhalte geregelt.

    Folgende Änderungen sind künftig im Rahmen der KVdR-Prüfung für Waisenrenten von Bedeutung:

    • Waisenrentner sind ohne Erfüllung weiterer Voraussetzungen (z.B. 9/10-Prüfung) in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, sofern sie nicht zuletzt privat krankenversichert waren.
    • erfasst werden davon nicht nur Neurentner, sondern auch alle Bestandsrentner
    • Waisenrentner sind dann maximal bis zum 25. Lebensjahr (für die Familienversicherung maßgebende Altersgrenze) beitragsfrei.
    • Ausnahme: keine Beitragsfreiheit bei Krankenversicherungspflicht wegen paralleler Beschäftigung (z.B. Berufsausbildung); der Rentenversicherungsträger hat weiterhin den Eigenanteil der Beiträge zu zahlen (keine Beitragsfreiheit für Rentenversicherungsträger)
    • die Änderungen für Waisenrentner und KVdR sind am 01.01.2017 in Kraft getreten.
     
  • Änderungen
    zum 01.08.2017

    Änderungen bei der Vorversicherungszeit für die KVdR ab dem 01.08.2017

    Ab dem 1. August 2017 werden für jedes Kind pauschal drei Jahre zusätzlich auf die erforderliche Vorversicherungszeit für eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) angerechnet. Berücksichtigt werden hierbei sowohl leibliche Kinder, als auch Adoptiv-, Stief- und Pflegekinder. Die Anrechnung der drei Jahre erfolgt bei beiden Elternteilen. Es kommt hierbei nicht darauf an, wer das Kind tatsächlich betreut oder erzogen hat. Es können jedoch nur Kinder berücksichtigt werden, die bis zum Tag der Rentenantragstellung geboren wurden bzw. als Adoptiv-, Stief- oder Pflegekind anerkannt wurden.

    Die Änderung betrifft auch Versicherte, die ihren Rentenantrag vor dem 01.08.2017 gestellt haben und die Vorversicherungszeit nach dem bisherigen Recht nicht erfüllt hatten. Gerne dürfen Sie sich an uns wenden, wenn Sie eine Überprüfung wünschen, ob die Vorversicherungszeit für Sie nach der neuen Regelung erfüllt ist. Bitte lassen Sie uns hierfür einen formlosen Überprüfungsantrag zukommen und fügen Sie geeignete Nachweise für jedes Kind (z. B. Kopie der Geburtsurkunde) bei. Wird die Vorversicherungszeit durch die Berücksichtigung der drei Jahre für jedes Kind erfüllt, tritt die Versicherungspflicht in der KVdR ab dem 01.08.2017 ein.

    Die Versicherungspflicht tritt jedoch nicht immer ein. Ausnahmen bestehen unter anderem, wenn sie

    • bereits die Voraussetzungen für die Vorversicherungszeit nach dem bisherigen Recht erfüllt haben, sich aber dafür entschieden hatten, die freiwillige Versicherung fortzusetzen
    • derzeit privat krankenversichert sind und das 55. Lebensjahr vollendet haben sowie in den letzten 5 Jahren keine gesetzliche Krankenversicherung bestand

    In bestimmten Konstellationen ist die Pflichtversicherung in der KVdR günstiger als eine freiwillige Krankenversicherung. Beispielsweise sind in der KVdR keine Beiträge auf Einnahmen aus Vermietung oder Kapitalerträge zu entrichten. Sollte für Sie nach dem neuen Recht eine Versicherungspflicht in der KVdR eintreten, könnte dies also einen niedrigeren Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung für Sie bedeuten. Wir beraten Sie hierzu gern.