Stressbewältigung und Entspannung

Entspannung
Detailinformationen zum Thema
  • "Zeit für mich"

    „Zeit für mich“ – zur Stärkung der persönlichen Ressourcen

    Eine wichtige Rolle im Umgang mit Belastungen spielen die persönlichen Ressourcen, die uns für den Alltag wappnen. Sie entscheiden mit darüber, ob wir uns gefordert oder überfordert fühlen und ob aus alltäglichen Belastungen schließlich Überlastung folgt. Damit beeinflussen sie entscheidend die eigene Work-Life-Balance.

    „Zeit für mich“ lautet deshalb das scheinbar simple Rezept – ein Vorhaben, das im Alltag jedoch viel zu oft in den Hintergrund tritt. Dabei sind es die kleinen Entspannungszeiten und Selbstbelohnungen, auf die es gerade in stürmischen Zeiten ankommt. Nur wer seine Belastungsgrenzen kennt, kann sich langfristig vor Überlastung schützen.

    Wir unterstützen Sie im Rahmen der Kampagne „Zeit für mich“ dabei, sich mit Ihren eigenen Ressourcen und Belastungsgrenzen vertraut zu machen. Auf unserer Kampagnenseite finden Sie deshalb Übungen und alltagsnahe Tipps zu mehr Achtsamkeit, Stressreduktion, Kurzzeitentspannung und Stärkung Ihrer Ressourcen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ausprobieren!

    Finden Sie heraus, was Sie stark macht!

    Übungen, Tests und viele wichtige Tipps wie Sie Ihre innere Balance stärken finden Sie hier.

     
     
  • Resilienz

    Resilienz – die Seele stark machen

    Seit ein paar Jahren hört man im Zusammenhang mit dem Thema Stress und psychischer Belastung oft das Wort „Resilienz“. Der Begriff stammt aus der Psychologie und leitet sich vom Lateinischen „resilio ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘ ab. Dabei geht es im Wesentlichen um die seelische Widerstandskraft, Krisen, Niederlagen oder Schicksalsschläge zu bewältigen. Warum können zum Beispiel einige Menschen mit schwierigen Lebensphasen besser umgehen und daraus sogar gestärkt hervorgehen? Der Volksmund würde so jemanden als Stehaufmännchen bezeichnen. Das sprichwörtliche dicke Fell kann also auch ein schützender Mantel für die Seele sein. Das ist oft leichter gesagt als getan.

    Resilienz hat vor allem im beruflichen Umfeld an Bedeutung gewonnen. Es geht darum, wie Menschen lernen können, mit den Belastungen der Arbeitswelt angemessen umzugehen. Stress und Belastungssituationen gehören zu unserer schnelllebigen modernen Welt. Sich dem zu entziehen ist fast unmöglich. Die gute Nachricht: Jeder Mensch kann Strategien entwickeln, wie er damit umgeht und psychische Widerstandskraft aufbaut.

    In der Psychologie spricht man von sieben Faktoren, die Resilienz ausmachen und die sich wechselseitig beeinflussen: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Opferrolle verlassen, Selbstverantwortung übernehmen, Beziehungen und Zukunft gestalten. Resiliente Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und suchen nach Lösungen. Sie sind auch bereit, Hilfe von außen anzunehmen. Soweit die Theorie. In der Praxis bedeutet das zuallererst, dass man sich aktiv mit der eigenen Situation auseinandersetzt und dabei auch alte Pfade verlässt. Das heißt auch, dass bequeme Einstellungen und Denkmuster hinterfragt werden. Raus aus der Opferrolle, rein in einen selbstbestimmten und selbstbewussten Umgang mit Belastungen.

     
  • Gestresst?

    Zeitdruck und Termine, hohe Anforderungen in Ausbildung und Beruf, Doppelbelastung durch Arbeit und Familie - Stress ist unser ungeliebter Dauerbegleiter und wird häufig durch selbstgeschaffenen „Freizeitstress“ noch gesteigert.

    Prinzipiell ist Stress nichts Negatives, der menschliche Körper benötigt sogar eine gewisse Anspannung, um große Leistungen überhaupt vollbringen zu können. In diesem Fall spricht man von positivem Stress (kurzzeitig/einmalig). Uns ist jedoch der einst automatische Rhythmus von An- und Entspannung verloren gegangen, der so wichtig ist, um Energie aufzutanken und ausgeglichen und leistungsfähig zu sein.

    Die vielen Stressfaktoren, mit denen wir im Alltag zu tun haben, führen ohne ein entsprechendes Gegengewicht zu ständiger Anspannung, permanenter Erschöpfung und Unausgeglichenheit. Solche lang andauernden Belastungen werden als negativer Stress bezeichnet.

    Wird diesem alltäglichen Druck über längere Zeit kein Ausgleich entgegengesetzt, können ernsthafte Folgen eintreten. Die Überforderung kann zu Krisen in Familie und Partnerschaft, Entfremdung vom eigenen Körper, Schlafstörungen, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden führen.

    Stress beschleunigt zudem Herz- und Gefäßerkrankungen und kann zu Verschiebungen im Hormonhaushalt bis hin zu Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Auch die Abwehrkräfte werden geschwächt, wodurch der Körper anfälliger für Infektionskrankheiten und Geschwulsterkrankungen wird.

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO vermutet, dass 80% aller Erkrankungen durch Stress mitverursacht werden. Insbesondere Suchtverhalten, Kopfschmerzen sowie Übergewicht gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Folgen von Stress.

    Genug gute Gründe also, dem Stress im eigenen Leben aktiv entgegenzuwirken und für Ausgleich zu sorgen, der noch dazu Spaß machen kann.

     
  • Selbst-Test

    Kaum jemand wird sich völlig von Hektik und Stress befreien können. Es liegt jedoch zu einem entscheidenden Teil in Ihren eigenen Händen, negativen Stress wenigstens teilweise zu verhindern und gezielt abzubauen.

    Wichtig ist dafür sowohl, die eigenen Einstellungen zu überprüfen und zu verändern, als auch bewusst Entspannungsphasen in das tägliche Leben einzuplanen.

    Wie könnten Sie stressauslösende Situationen auf ein erträglicheres Maß verringern - und wie angemessener und ruhiger auf Stressreize reagieren?

    Häufig ist Zeitmangel der Auslöser für Stress. Bereits das Gefühl, dass die zur Verfügung stehende Zeit nicht für die anstehenden Aufgaben ausreichen wird, genügt, um im Körper das Signal „Stress“ auszulösen.

    Tipps für den Alltag

    • Planen Sie nur so viele Termine, wie Sie auch bewältigen können. Sehen Sie Zeitpuffer zwischen Ihren Verpflichtungen vor.
    • Schreiben Sie am Abend auf, was Sie am nächsten Tag erledigen möchten. Sie müssen dann nachts nicht mehr darüber nachdenken.
    • Setzen Sie sich Zeitlimits für Ihre Aufgaben. Sie bewältigen Sie dann schneller und effektiver - und gewinnen Zeit für erholsame Pausen.
    • Planen Sie stets ein Mittagessen in ruhiger Atmosphäre ein.
    • Es ist nicht so, dass Sie alles nur selbst erledigen können. Lernen Sie zu delegieren: Sie entlasten sich und steigern die Motivation Ihrer Mitarbeiter. Auch im Familienleben sollte es eine gerechte Aufgabenverteilung geben.
    • Lässt sich ein Mittagsschläfchen in Ihren Tagesablauf einplanen? Er steigert nachweislich Ihre Leistungsfähigkeit.
    • Bewegung und gezieltes Relaxen halten Sie fit und schützen vor Krankheiten. Planen Sie daher bewusst Zeit für sich ein - ohne schlechtes Gewissen gegenüber anderen.
     
     
  • Entspannungs-
    techniken

    Es gibt verschiedenste Aktivitäten, die insbesondere bei regelmäßiger Anwendung fühlbar Entspannung und aktives Abschalten ermöglichen. Einige der wichtigsten stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

    Übrigens: Die Bosch BKK fördert zahlreiche Kurse, in denen Sie Entspannungstechniken lernen können.

    Download

    Mehr Informationen zum Autogenen Training und Bewegung finden Sie hier:

     
     





  • Tipps zu
    Stressabbau