Beitrag 2021

Lächelndes Paar
 
Detailinformationen zum Thema

Die Bosch BKK geht mit einem leicht erhöhten, aber weiter unter Durchschnitt liegendem Beitragssatz ins neue Jahr. Gleichzeitig führt sie neue Leistungen für Schwangere und Familien ein.

Die Mehrausgaben durch die Corona-Pandemie und neue Gesetze verursachen zusätzliche Kosten für die Krankenkassen, während infolge der schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung die Beitragseinnahmen sinken. Der Bund erhöht zwar einmalig seinen Zuschuss zum Gesundheitsfonds, aus dem die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden. Doch gleichzeitig werden die Krankenkassen als Solidargemeinschaft verpflichtet, aus ihren Rücklagen Gelder in den Gesundheitsfonds abzuführen. Eine vorausschauende Finanzplanung, mit der auch unvorher¬gesehene Entwicklungen abgefedert werden können, wird dadurch deutlich erschwert. Nach fünf Jahren Beitragssatzstabilität hat der Verwaltungsrat der Bosch BKK aus diesen Gründen entschieden, unseren Zusatzbeitrag anzupassen. Er steigt zum 1. Januar 2021 von 0,9 auf 1,2 Prozent. Damit liegt er weiterhin unter dem Durchschnitt, da zum gleichen Zeitpunkt der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen auf 1,3 Prozent angehoben wird.

„Nach fünf Jahren Beitragsstabilität ist uns die Entscheidung zum Zusatzbeitrag nicht leicht gefallen“, erklärt Dirk Jargstorff, der in der Verwaltungsratssitzung am 8. Dezember zum neuen Alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats auf Arbeitgeberseite gewählt wurde. „Wichtig ist uns, dass wir weiterhin keine Leistungen reduzieren, sondern diese im Gegenteil noch ausweiten. Denn eine gute Krankenkasse zeichnet sich durch einen guten Mix aus günstigem Beitrag und attraktiven Leistungen aus.“ Im neuen Jahr startet die Kasse neue Angebote für Schwangere und Familien. Diese können sich künftig Extra-Leistungen aussuchen und über ein Budget von der Bosch BKK erstatten lassen. Das können zusätzliche Untersuchungen wie ein Toxoplasmose-Screening sein, vom Arzt verordnete Folsäure oder frühkindliche Gesundheitsangebote wie PEKIP oder DELFI. Außerdem unterstützt die Kasse Schwangere, die Schwierigkeiten haben, eine Hebamme zu finden oder durch ihre Asthma-erkrankung besonders belastet sind.

„Es gibt derzeit viele Veränderungen, aber eines ist für uns ganz klar: Wir halten an der persönlichen Betreuung unserer Versicherten fest, auch wenn wir unsere digitalen Angebote ausbauen“, erklärt Udo Lutz, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Versichertenvertreter. „Dafür gibt es bei der Bosch BKK zum Beispiel unsere speziell geschulten Patientenbegleiter. Gemeinsam mit den Versicherten und den behandelnden Ärzten stellen sie eine optimale Versorgung vor allem für kranke und pflegebedürftige Menschen sicher.“