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Krankengeld

Krankengeld
Detailinformationen zum Thema
  • Gesetzliches
    Krankengeld

    Gesetzliches Krankengeld

    Bei längerer Krankheit endet die Lohn- und Gehaltszahlung in der Regel nach sechs Wochen. Die Bosch BKK zahlt Ihnen dann Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung für dieselbe Krankheit, jedoch längstens für insgesamt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren. Das Krankengeld beträgt 70 Prozent des letzten Bruttoarbeitsentgelts, in 2019 höchstens 105,88 EUR täglich, jedoch nicht mehr als 90 Prozent des bisherigen Nettoarbeitsentgelts. Sind Einmalzahlungen zu berücksichtigen, kann sich das Krankengeld auf bis zu 100 Prozent des bisherigen Nettoarbeitsentgelts erhöhen.

    Ihr Anteil zur Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung wird von Ihrem Krankengeld abgezogen. Der Anteil, den sonst der Arbeitgeber bezahlt, wird von der Bosch BKK getragen.

    Weitere Informationen

    Selbständige, Künstler und Publizisten finden weitere Informationen zu unseren Wahltarifen "Option K" zur Absicherung von Krankengeld in der Rubrik "Wahltarife".

     
     
  • Für Selbstständige
    und nicht Vollbeschäftigte

    Seit dem 01.08.2009 können freiwillig versicherte Selbstständige und unständig bzw. kurzfristig Beschäftigte einen Anspruch auf Krankengeld auch über das gesetzliche Krankengeld absichern. Der Versicherte muss sich zum allgemeinen Beitragssatz mit von 15,5 Prozent (inklusive Zusatzbeitrag) versichern (statt zum ermäßigten Beitragssatz mit Zusatzbeitrag von 14,6 Prozent (inklusive Zusatzbeitrag)) und erhält dafür Anspruch auf Krankengeld ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit. Die Wahl des gesetzlichen Krankengeldes muss er schriftlich gegenüber der BKK erklären.

    Wahl des gesetzlichen Krankengeldes

    Die Wahlerklärung wird wirksam zum Beginn des auf den Eingang der Wahlerklärung folgenden Monats – frühestens jedoch ab dem Beginn der Mitgliedschaft und der Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis. Der Versicherte kann auch einen späteren Zeitpunkt bestimmen. Allerdings muss er die Wahlerklärung spätestens 14 Tage nach dem Zeitpunkt, an dem die Voraussetzungen für das gesetzliche Krankengeld vorliegen, abgegeben haben.

    Mindestbindungsfrist

    Wie bei den Wahltarifen hat der Gesetzgeber für das gesetzliche Krankengeld eine Mindestbindungsfrist von drei Jahren eingeführt. Das Kündigungsrecht des Versicherten wird dadurch allerdings nicht eingeschränkt, das heißt, der Versicherte kann die Krankenkasse während dieser drei Jahre wechseln.

    Berechnung des Krankengeldes

    Berechnungsgrundlage für das Krankengeld ist das beitragspflichtige Arbeitseinkommen. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitaleinkünfte und sonstige Einkünfte bleiben bei der Krankengeldberechnung außen vor. Die Mindestbemessungsgrundlage spielt keine Rolle. Das bedeutet für Selbständige, die ein Einkommen unter der Mindestbemessungsgrundlage erzielen, dass das Krankengeld nur aus der tatsächlichen Höhe des Arbeitseinkommens berechnet wird. Selbständige, die ein Negativeinkommen erzielen, erhalten entsprechend kein Krankengeld.

    Höhe und Dauer des Krankengeldes

    Das Krankengeld beträgt 70 Prozent des Arbeitseinkommens, das unmittelbar vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit bezogen wurde. Der Anspruch auf Krankengeld besteht längstens für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit.

    Weitere Informationen

    Selbständige, Künstler und Publizisten finden weitere Informationen zu unseren Wahltarifen "Option K" zur Absicherung von Krankengeld in der Rubrik "Wahltarife".