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Individuelle Gesundheitsleistungen ("IGeL")

Individuelle Gesundheitsleistungen (
Detailinformationen zum Thema

Was sind IGeL-Leistungen?

Welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dürfen, ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) festgelegt. Bieten Ärzte ihren Patienten Behandlungen an, die nicht in diesem Leistungskatalog enthalten sind, spricht man von „Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)“. Dazu schließt der Arzt eine private Vereinbarung mit dem Patienten, der die Kosten für die Behandlung selbst tragen muss.

Welche Leistungen zum GKV-Leistungskatalog gehören, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA), in dem Vertreter der Ärzte, der Krankenkassen und der Krankenhäuser zusammenkommen. Auch Patientenvertreter wirken im GBA mit, haben allerdings kein Stimmrecht. Die Krankenkassen entscheiden also nicht alleine darüber, was zum GKV-Leistungskatalog gehört und was nicht.

Welche Leistungen gehören dazu?

Zu IGeL zählen im Einzelfall medizinisch sinnvolle Leistungen, die allerdings weder Krankenbehandlung noch Maßnahmen zur Früherkennung im Sinne des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung sind und deshalb nicht zu den Aufgaben der GKV gehören – zum Beispiel Sportuntersuchungen oder die Entfernung von Tätowierungen. Eine weitere Gruppe bilden Leistungen, zu denen der GBA noch keine Bewertung vorgelegt hat. Entscheidet der Ausschuss dann über die Aufnahme einer Leistung in den GKV-Katalog, so ist entscheidend, ob er diese Leistung als medizinisch notwendig und sinnvoll erachtet. Deshalb gehören zu den IGeL auch Leistungen, an deren Nutzen Zweifel bestehen oder die noch nicht ausreichend erprobt sind, um Aussagen über mögliche Risiken treffen zu können.

Weitere Informationen

Mehr Informationen sowie Bewertungen von IGeL-Leistungen finden Sie auf der Internetseite "IGeL-Monitor", einem Angebot des Systemverbandes der gesetzlichen Krankenkassen