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Schnelle Facharzttermine auch bei psychischen Belastungen

Immenstadt, 03. Februar 2016.

Lange Wartezeiten auf einen Facharzttermin sind nicht nur ärgerlich für den Patienten. Je schneller die Behandlung beginnt, umso eher kann sich seine gesundheitliche Situation stabilisieren. Gesetzlich vorgeschriebene Servicestellen sollen nun bei der Terminvermittlung helfen. Im Oberallgäu haben Ärzte mit der Bosch BKK allerdings schon funktionierende Lösungen etabliert, die die Patientenbedürfnisse sogar besser berücksichtigen.

Seit 25. Januar können sich Patienten an gesetzlich vorgeschriebene Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen wenden. Diese soll einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen vermitteln, wenn der Haus- oder Facharzt eine Überweisung mit einem Dringlichkeits-Code ausgestellt hat. Der Patient kann allerdings keinen Wunscharzt und Wunschtermin angeben. Zudem vermitteln die Servicestellen keine Termine bei Psychotherapeuten. „Im Oberallgäu haben wir – der Hausarztverein, der Facharztverein Oberallgäu, der Bayerische Hausärzteverband, die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung und die Bosch BKK – bereits Lösungen umgesetzt, die nicht nur Wartezeiten verringern, sondern den Patienten mehr entgegen kommen“, erklärt Thomas Mayinger von der Bosch BKK. „Bei unseren speziellen Behandlungsprogrammen für psychische Belastungssituationen können wir Patienten innerhalb von etwa drei Wochen einen Termin vermitteln. Der Patient kann dabei unter mehreren teilnehmenden Psychotherapeuten wählen.“ Gerade bei psychischen Krisensituationen sei das eine große Hilfe für die Betroffenen, die sonst häufig Monate auf einen Termin beim Psychotherapeuten warten müssen.

Einen Vermittlungsservice gibt es auch für so genannte „Drehtürpatienten“, die mit anhaltenden Beschwerden immer wieder zum Hausarzt zurückkommen. Sie erhalten innerhalb von drei Wochen einen Termin für eine interdisziplinäre Diagnostik beim Spezialisten verschiedener Fachrichtungen. „Das zeigt, dass es zu kurz greift, nur auf den Termin zu schauen“, meint Thomas Mayinger. „Der Patient muss an die passende Behandlungsebene – Hausarzt, Facharzt oder Krankenhaus – vermittelt werden. Da hilft es, den Patienten als Ganzes im Blick zu haben.“ Die Krankenkasse könne hier die medizinische Behandlung des Arztes ergänzen, vor allem des Hausarztes, der als medizinischer Lotse des Patienten fungiert. Die Patientenbegleiter der Bosch BKK beraten individuell nach ärztlicher Empfehlung, zum Beispiel über Bewegungs- oder Entspannungsangebote oder andere Unterstützungsmöglichkeiten. Gerade bei den weit verbreiteten Rückenbeschwerden kann mit einem speziellen Rückenschmerzprogramm einiges erreicht werden, da die Ursachen häufig im beruflichen und privaten Lebensumfeld liegen oder auch psychisch bedingt sein können. „Diese Programme mit ihrer Terminvermittlung haben sich bewährt, weil sie einvernehmlich von den Ärzten hier vor Ort mit der Bosch BKK entwickelt wurden“, so Mayinger.