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Gemeinsame Pressemitteilung: Terminservicestellen sind in Selektivverträgen überflüssig

Stuttgart, 22. Januar 2016.

Ab dem 23. Januar starten bundesweit die gesetzlich vorgeschriebenen Terminservicestellen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Sie sollen Patienten mit dringender Facharztüberweisung garantieren, dass sie nur noch maximal vier Wochen auf einen Termin warten müssen. Für Versicherte von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK, die an den Haus- und Facharztverträgen teilnehmen, ist der von den KVen stark kritisierte Service überflüssig. Eingeschriebene Patienten erhalten in der Regel innerhalb von zwei Wochen einen Termin beim Facharzt; im Akutfall sogar am selben Tag.

Die Vertragspartner in Baden-Württemberg haben die Termin-Thematik bereits 2010 beim Start des ersten Facharztvertrages für Kardiologie und allen weiteren Facharztverträgen vorausschauend berücksichtigt. Und das funktioniert sehr gut wie Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg und MEDI GENO Deutschland, betont: „Die patientenfreundliche schnelle Terminvergabe innerhalb von 14 Tagen oder schneller ist ein wesentlicher Vorteil der Selektivverträge, der sich auch aus der engeren Zusammenarbeit von Hausärzten und Fachärzten und der Bezahlung aller Fälle in den Facharztverträgen ergibt.“ Ein weiterer Vorteil: Anders als in der neuen gesetzlichen Planung zur Terminservicestelle können die am Facharztprogramm von AOK und Bosch BKK teilnehmenden Versicherten ihren Wunscharzt unter den teilnehmenden Ärzten frei wählen. Aktuell nehmen an den Facharztverträgen der AOK und der Bosch BKK landesweit rund 1500 Fachärzte und mehr als eine halbe Million Versicherte teil.

Die Terminregelung der Facharztverträge in Baden-Württemberg im Wortlaut:

a) Reguläre Sprechstundentermine in der Regel zwei Wochen nach Anmeldung.

b) Behandlung von Akutfällen am Tag des Anrufs durch den Hausarzt, sofern sie bis eine Stunde vor Ende der Sprechstunde angemeldet werden.