Arbeitnehmer

Arbeitnehmer
Detailinformationen zum Thema
  • Pflicht- oder
    freiwillig versichert?

    Die Bosch BKK bietet ihren Versicherten die bestmögliche Vorsorge und Unterstützung zur Förderung ihrer Gesundheit. Für Arbeitnehmer besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ob Sie als Arbeitnehmer pflicht- oder freiwillig versichert, ist abhängig von Ihrem Arbeitsentgelt.

    Weitere Informationen

    Gut versichert bei der Bosch BKK

     

    Sie sind pflichtversichert,

    wenn Ihre jährlichen Bruttoeinnahmen 2021 unter 64.350,00 Euro (2020 unter 62.550,00 Euro) liegen. In diesem Fall können Sie jederzeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zur Bosch BKK wechseln. Die Bindungsfrist liegt nach einem Wechsel seit dem 01.01.2021 bei 12 Monaten.

    Sie sind freiwillig versichert,

    wenn Ihre jährlichen Bruttoeinnahmen 2021 über 64.350,00 Euro (2020 über 62.550,00 Euro) betragen. In diesem Fall können Sie ebenfalls mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende jederzeit zur Bosch BKK wechseln. Nach dem Wechsel haben Sie eine Bindungsfrist von 12 Monaten.

    Familienversicherung

    In der Familienversicherung der Bosch BKK genießen Ihre Angehörigen vollen Schutz ohne zusätzliche Beiträge. Die Voraussetzungen zur Familienversicherung finden Sie hier .

     
     
  • Beiträge

    Der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt bei allen Krankenkasse 14,6 Prozent. Dieser wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Zusätzlich erhebt jede Krankenkasse einen individuellen Zusatzbeitragssatz, welcher vom Versicherten und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte zu tragen ist. Der Zusatzbeitragssatz der Bosch BKK beträgt seit dem 01.01.2021 1,2 Prozent. Als Mitglied der Bosch BKK bezahlen Sie somit weniger als bei vielen anderen Krankenkassen.

    Insgesamt beträgt der Beitrag zur Krankenversicherung bei der Bosch BKK 15,8 Prozent. Hiervon bezahlen Sie, als Arbeitnehmer, 7,9 Prozent. Die restlichen 7,9 Prozent werden durch den Arbeitgeber getragen.

    Berechnet wird der monatliche Beitrag zur Krankenversicherung vom Bruttoverdienst, höchstens jedoch von 4.837,50 Euro, der so genannten Beitragsbemessungsgrenze.

    Darüber hinaus fallen für Sie noch Arbeitnehmerbeiträge zur Rentenversicherung (9,3 %), zur Arbeitslosenversicherung (1,25 %) und zur Pflegeversicherung (1,525 % bzw. 1,65 % für Kinderlose ab 23 Jahren) an.

    Liegt Ihr Bruttoentgelt in der sogenannten Gleitzone (zwischen 450,01 Euro und 1.300,00 Euro), so gelten für die Beitragsberechnung besondere Regelungen. Sie als Arbeitnehmer haben dann nur einen reduzierten Sozialversicherungsbeitrag zu zahlen. Ihr Arbeitgeber hat dagegen stets den vollen Beitragsanteil zu tragen.

    Weitere Informationen

    Gut versichert bei der Bosch BKK

     
     
  • Kassenwechsel
    leicht gemacht

    Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Krankenkassenwechsel haben wir hier für Sie zusammengestellt.

     

    Krankenkassenwechsel

     







    Krankenkassenkündigung

     





    Mitglied werden

     


  • Minijob und kurz-
    fristige Beschäftigung

    Regelungen für Minijobs:

    Wenn Sie einen Minijob (Entgelt bis zu 450,00 Euro monatlich) ausüben, werden pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung durch Ihren Arbeitgeber abgeführt. Sie selbst müssen lediglich zur Rentenversicherung einen Beitrag in Höhe von 3,7% Ihres Entgelts bezahlen. Von dieser Rentenversicherungspflicht können Sie sich auf Antrag befreien lassen. Der Antrag muss bei Ihrem Arbeitgeber gestellt werden.

    Üben Sie mehrere Minijobs parallel aus, werden die Entgelte aus den einzelnen Beschäftigungen addiert. Wenn diese insgesamt über 450,00 Euro monatlich liegen tritt für alle Minijobs Sozialversicherungspflicht ein. In diesem Fall werden die Beiträge anteilig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen.

    Wird neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ein Minijob ausgeübt, so bleibt dieser für Sie beitragsfrei. Sollten Sie zusätzlich noch einen zweiten Minijob aufnehmen, so wird dieser versicherungspflichtig und es sind Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung zu entrichten.


    Regelungen für kurzfristige Beschäftigungen:

    Wenn Ihre Beschäftigung von vornherein auf nicht mehr als drei Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird, so ist diese sozialversicherungs- und beitragsfrei. Die Höhe des Verdienstes ist dabei unerheblich.

    Kontakt

    Das Service-Center der Bundesknappschaft erreichen Sie montags bis freitags von 7:00 bis 19:00 Uhr.

    Tel.: 0355 2902-70799

    Fax: 0201 384-979797


    Weitere Informationen

     

    Bei detaillierten Fragen zu einer geringfügigen Beschäftigung wenden Sie sich einfach direkt an die Bundesknappschaft. Die Kontaktdaten finden Sie rechts.

     
  • Unbezahlter Urlaub

    Was gilt im unbezahlten Urlaub für die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung?

    Bei unbezahlten Urlaub, gilt das Beschäftigungsverhältnis, auch wenn kein Arbeitsentgelt gezahlt wird, für die Dauer eines Monats als fortbestehend. Ob sie während diesen Monat Beiträge entrichten müssen, ist davon abhängig ob Sie pflicht – oder freiwillig versichert sind.

    Sie sind pflichtversichert?

    Im ersten Monat eines unbezahlten Urlaubs ändert sich für Sie nichts. Sie bleiben weiter als Arbeitnehmer versichert und zahlen in dieser Zeit keine Beiträge. Dauert Ihr unbezahlter Urlaub länger als einen Monat, wird Ihr Arbeitgeber Sie abmelden. Dann können Sie sich anderweitig bei uns versichern. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Die beitragsfreie Familienversicherung und die freiwillige Versicherung bei uns.

    Sie sind freiwillig versichert?

    In dem ersten Monat eines unbezahlten Urlaubs werden die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auf Basis des bisherigen Entgelts erhoben, also von einem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Ihr Arbeitgeber zahlt in diesem Fall allerdings keinen Beitragszuschuss in Höhe der halben Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeiträge. Dauert Ihr unbezahlter Urlaub länger als einen Monat, wird Ihr Arbeitgeber Sie abmelden. Anschließend setzt sich die freiwillige Mitgliedschaft auch ohne Beschäftigungsverhältnis fort und Ihre Beiträge berechnen sich nach Ihren tatsächlichen Einkünften. Auch wenn keine Einkünfte erzielt werden, wird für die Beitragsbemessung ein Mindestbetrag zugrunde gelegt.

    Eine Familienversicherung über Ihren Ehepartner ist für freiwillig versicherte Arbeitnehmer erst nach dem ersten Monat des unbezahlten Urlaubs möglich.

     
     
  • Auslands
    aufenthalt

    Sie planen einen Auslandsaufenthalt?

    Wenn Sie Ihr Arbeitgeber beruflich ins Ausland entsendet oder Sie einen privaten Auslandsaufenthalt planen, ist eine Anwartschaftsversicherung zu empfehlen.

    Weitere Informationen

    Informationen und Formulare für Ihren Arbeitgeber finden sie hier.

     

    Sie planen während der Elternzeit ins Ausland zu gehen?

    Wenn Sie während der Elternzeit auf befristete Zeit im Ausland wohnen, kann eine Anwartschaftversicherung für Sie in Frage kommen.

    Ausführliche Informationen zur Anwartschaft finden Sie in den Merkblättern rechts. Gerne berät Sie auch Ihr Kundenberater.