Hautpflege im Winter

Lachendes Mädchen, das sich Wollmütze über den Kopf zieht
Detailinformationen zum Thema

Unser größtes Organ wird im Winter ganz schön strapaziert: kalte Luft draußen, warme Heizungsluft drinnen. Durch die trockene Wärme in Räumen transportiert die Haut mehr Feuchtigkeit nach außen und trocknet dann aus. Das kann dazu führen, dass die Gesichtshaut spannt und Hände rissig werden. Es juckt und brennt. Je nach Hauttyp können diese Symptome mal stärker, mal schwächer ausfallen. Was kann man tun, damit man sich wohl in seiner Haut fühlt?

 

6 Tipps fürs Wohlbefinden

 

Zimmerpflanzen aufstellen

Sorgen nicht nur für eine schöne Wohnung oder eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Büro, sondern auch für ein gutes Klima. Sie sind natürliche Luftbefeuchter. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt übrigens bei 50 bis 60 Prozent. Mit einem Hygrometer lässt sich das gut ermitteln.

Weniger ist mehr

Nicht täglich (heiß) duschen. Rückfettende Duschcremes und -öle schützen vor dem Austrocknen. Alles, was stark schäumt, trocknet die Haut zusätzlich aus. Für die tägliche Körperreinigung tut es auch ein Waschlappen.

 

Die richtige Creme verwenden

Im Winter darf die Pflege fettreicher sein. Wer auf Natur pur steht, kann nach dem Duschen pflanzliches Körperöl in die feuchte Haut einmassieren. Auch Lotionen und Cremes mit Harnstoff (Urea) als Inhaltsstoff unterstützen die Hautregeneration.

Immer der Nase nach

Die Nasenschleimhäute sind im Winter häufig sehr trocken. Erkältungen belasten dann zusätzlich. In dem Fall können Nasenspülungen mit Salzwasser eine echte Hilfe sein. Sie spülen Sekret samt Bakterien raus, befeuchten die Schleimhäute. Am Anfang sicherlich etwas ungewohnt. Aber mit ein bisschen Übung klappt es bestimmt.

 

Gut einpacken

Mütze auf, Handschuhe anziehen und Füße mit passendem Schuhwerk und Funktionsstrümpfen warm halten. Lippenpflege nicht vergessen. Bei der Kleidung auf atmungsaktive Materialien achten, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Wer im Winter draußen Sport treibt, kann sogar eine spezielle Gesichtsschutzmaske verwenden.

Trinken nicht vergessen

Der Körper braucht Flüssigkeit. Aber es ist eine Mär, dass man nur mit viel Trinken eine phantastische, pralle Haut behält. Es reicht völlig, über den Tag verteilt immer wieder kleinere Mengen Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle zu trinken. Am besten man richtet sich dabei nach seinem eigenen persönlichen Durstempfinden.