Olympische Früchte – Açai-Beeren

Mit Açai-Beeren gefüllte Hände
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Super zum Abnehmen und nie wieder Falten im Gesicht? Was können die kleinen Palmenfrüchte?

Schon die richtige Aussprache stellt so manch einen vor ein Rätsel. Schuld daran ist das kleine c mit dem Schnörkel unten dran, die Cedille. Ausgesprochen wird es daher nicht Akai sondern Assa-i – mit Betonung auf dem i. Die kleinen dunkelblau fast lilafarbenen Früchte erinnern sehr stark an Blaubeeren oder unsere schwarzen Johannisbeeren. Mit dem Unterschied, dass Açai Beeren in Brasilien auf Palmen wachsen. In ihnen stecken jede Menge Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihnen werden außerdem positive Effekte als Inhaltsstoff in Cremes oder beim Abnehmen zugesprochen.

Bisher konnten aber keine der genannten Effekte nachhaltig nachgewiesen werden. Jedenfalls nicht mehr als bei anderen Beeren wie zum Beispiel Holunder-, Blau- oder schwarzen Johannisbeeren. Fest steht, dass die kleinen runden Vitaminbomben einen hohen Anteil Anthocyane und sogar gesunde Fette aufweisen. Anthocyane sind als sekundäre Pflanzenstoffe für die dunkle Farbe zuständig und schützen als sogenannte Antioxidantien unsere Körperzellen vor zellschädigenden freien Radikalen.

Einen Nachteil gibt es jedoch: Açai-Beeren verderben nach der Ernte innerhalb kürzester Zeit. Deshalb kommen sie in Deutschland vor allem als Pulver oder getrocknet auf den Tisch. Besser wären natürlich frische Früchte. Und grundsätzlich ist es wie bei vielen anderen der so genannten Trendfoods: Sie sind eine spannende Abwechslung im Speiseplan, aber nicht unbedingt heimischen Früchten vorzuziehen.