Verrechnung bei Beitragsüberzahlung

Projektmeeting mit mehreren Personen
Detailinformationen zum Thema

Verrechnung bei Beitragsüberzahlung

§ 333 Abs. 2 und § 351 SGB III§ 26 Abs. 2, § 27, § 28 SGB IV, § 202 SGB VI und § 211 SGB VI, § 14 Abs. 4 SGB IX

Bei Teilbeträgen darf der Zeitraum (auf den die Beiträge entfallen), nicht länger als 24 Monate zurückliegen. Auch hier können die zu viel gezahlten Beiträge verrechnet werden, sofern sichergestellt ist das der Arbeitnehmer die von ihm getragenen Beiträge ebenfalls zurück erhält.

Volle Beitragsrückrechnungen dürfen nicht länger als 6 Monate zurückliegen.

Für weiter zurückliegende Überzahlungen (nicht länger als 4 Jahre) nutzen Sie bitte das Formular auf der rechten Seite für zu unrecht gezahlte Beiträge.

Im Detail sind die Rückrechnung einer Beitragsüberzahlung und die Rückrechnung in den "Gemeinsamen Grundsätzen für die Verrechnung und Erstattung zu Unrecht gezahlter Beiträge aus einer Beschäftigung" durch den Spitzenverband der Sozialversicherungsträger vom 21.11.2006 geregelt.

Eine Rückrechnung von Beiträgen ist nicht möglich, wenn der überhöhte Betrag zur Bemessung von Geldleistungen an den Arbeitnehmer/Versicherten zugrunde liegen (Krankengeld, Übergangsgeld, medizinische Rehabilitation, Mutterschaftsgeld, Kurzarbeitergeld,...) § 26 Abs. 2 SGB IV – gilt nur für den Versicherungszweig in dem die entsprechende Leistung erbracht wurde. (Verfallsklausel).

Weitere Informationen zur Erstattung zu Unrecht gezahlter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung bei der Krankenkasse finden Sie hier.