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DEÜV-Meldungen

Frau vor einem Laptop sitzend
 
Detailinformationen zum Thema

DEÜV-Meldungen: Bestandsprüfung ab 2018

Im Rahmen des 6. SGB IV-Änderungsgesetzes (6. SGB IV-ÄndG) wurden verschiedene neue Bestandsprüfungen rund um das Meldeverfahren in der Sozialversicherung verabschiedet. Ab dem 01.01.2018 wurde die Bestandsprüfung für das DEÜV-Meldeverfahren eingeführt.

Ablauf

Ab dem 01.01.2018 werden die von den Arbeitgebern übermittelten DEÜV-Meldungen verpflichtend gegen den Datenbestand der Krankenkasse geprüft. Sofern Abweichungen vorliegen, können die Einzugsstellen fachlich fehlerhafte Werte direkt in der DEÜV-Meldung korrigieren.

Welche fachlichen Werte durch die Einzugsstellen überprüft und geändert werden dürfen, wurde durch die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung festgelegt. Es handelt sich hierbei um:

  • Rentenversicherungsnummer
  • Personengruppe
  • Abgabegrund
  • Staatsangehörigkeit
  • Kennzeichen Gleitzone
  • Beginn
  • Ende
  • Entgelt
  • Beitragsgruppen
  • Tätigkeitsschlüssel
  • Rechtskreis
  • Mehrfachbeschäftigung
  • Einmaliges Entgelt (bei Meldegrund 58)
  • Laufendes Entgelt KV/PV (bei Meldegrund 58)
  • Laufendes Entgelt RV (bei Meldegrund 58)
  • Laufendes Entgelt AV (bei Meldegrund 58)

Wird durch die Einzugsstelle bei Eingang der Meldung eine Abweichung festgestellt und diese Meldung geändert, erhält der Arbeitgeber eine elektronische Rückmeldung. Hierzu übermittelt die Einzugsstelle den Originaldatensatz (nebst Datenbausteinen) zurück sowie den neuen "Datenbaustein Bestandsabweichung Meldeverfahren" (DBBM), in dem die Änderung ausgewiesen ist.

Nach der Rückmeldung

Arbeitgeber können die geänderten Daten in ihren Entgeltabrechnungsprogrammen berücksichtigen, haben aber in jedem Fall sicherzustellen, dass aufgrund der Rückmeldung der Krankenkasse die ursprünglich übermittelte Meldung nicht storniert und keine geänderte Meldung abgegeben wird.