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Beitragserstattung bei Mehrfachbeschäftigung

Projektmeeting mit mehreren Personen
Detailinformationen zum Thema

Allgemeines

Nach § 26 Abs. 4 SGB IV (in der Fassung des GKV-Finanzstruktur-und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz – GKV-FQWG) vom 21.07.2014 sind die Krankenkassen vom 01.01.2015 an verpflichtet, in den Fällen des Überschreitens der Beitragsbemessungsgrenze durch das Zusammentreffen von beitragspflichtigen Einnahmen aus mehreren versicherungspflichtigen Beschäftigungen auf Grundlage der von den Arbeitgebern abgegebenen Entgeltmeldungen von Amts wegen zu ermitteln, ob Beiträge zu Unrecht entrichtet wurden.

Den Arbeitgebern von Mehrfachbeschäftigten, deren Arbeitsentgelte insgesamt die Beitragsbemessungsgrenze übersteigen, teilen die Krankenkassen das monatliche Gesamtarbeitsentgelt je Sozialversicherungszweig mit. Das ermöglicht den Arbeitgebern, die entsprechend dem Verhältnis der Höhe der Arbeitsentgelte zueinander abzuführenden Beiträge unter Beachtung der maßgebenden Beitragsbemessungsgrenze zu berechnen und ggf. nachträglich zu berichtigen. Damit wird im Ergebnis erreicht, dass keine Beiträge von Einnahmen oberhalb der maßgeblichen Beitragsbemessungsgrenze erhoben werden.

Formel

Die für die anteilmäßige Aufteilung des Arbeitsentgelts aus dem einzelnen Beschäftigungsverhältnis maßgebende Berechnungsformel lautet:

AE x BBG/ GAE

AE

laufendes monatliches Arbeitsentgelt aus dem laufenden Beschäftigungsverhältnis; ggf. reduziert auf die Beitragsbemessungsgrenze

BBG

Beitragsbemessungsgrenze des jeweiligen Versicherungszweiges

GAE

Gesamtentgelt = Summe der laufenden monatlichen Arbeitsentgelte aus den einzelnen Beschäftigungsverhältnissen; ggf. reduziert auf die Beitragsbemessungsgrenze