Was kann die elektronische Gesundheitskarte?

 
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Die elektronische Gesundheitskarte erleichtert die Identifikation und schützt Sie vor dem Missbrauch Ihrer Karte, indem Ihr Foto auf der Karte abgebildet wird.

Die neue Karte speichert:

  • Informationen zu Ihrer Person und Versicherung:
    Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geschlecht, Versicherungsbeginn, Zuzahlungsstatus

  • Ihr Rezept:
    Ihr behandelnder Arzt stellt Ihr Rezept am Computer aus, unterschreibt und speichert es auf der Karte. Sie lösen das Rezept gegen Vorlage Ihrer Karte in der Apotheke ein. Ein Irrtum durch eventuelle Unleserlichkeit ist somit ausgeschlossen.

  • auf freiwilliger Basis auch Notfalldaten:
    Der Arzt dokumentiert Informationen zu Ihren Diagnosen
    (z. B. Grunderkrankungen, Allergien), Arzneimittelun-
    verträglichkeiten (z. B. bei Penicillin), operativen Eingriffen, Schutzimpfungen und Kontaktdaten im Notfall. Was gespeichert wird, entscheiden Sie mit Ihrem Arzt.

Die eGK garantiert Versicherungsleistungen im Ausland, da sie gleichzeitig als Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC - European Health Insurance Card) dient. Anspruch besteht auf eine unmittelbar notwendige medizinische Behandlung wie zum Beispiel bei einem Beinbruch, einem kranken Zahn oder einer Virusinfektion sowie für die fortlaufende Versorgung bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes.

Im weiteren Verlauf kommen zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel die Arzneimitteldokumentation und Patientenakte hinzu. Damit ist es beispielsweise möglich, Arzneimittel-
wechselwirkungen zu vermeiden. Über den Einsatz und die Inanspruchnahme dieser Anwendungen entscheidet der Patient. Er bestimmt darüber, welche Informationen seine persönliche Gesundheitskarte enthält und wer welche Daten lesen darf.