Entspannen

 
Frauenhand, die nach Äpfeln greift
Zeitdruck und Termine, hohe Anforderungen in Ausbildung und Beruf, Doppelbelastung durch Arbeit und Familie - Stress ist unser ungeliebter Dauerbegleiter und wird häufig durch selbstgeschaffenen „Freizeitstress“ noch gesteigert.

Prinzipiell ist Stress nichts Negatives, der menschliche
Körper benötigt sogar eine gewisse Anspannung, um große Leistungen überhaupt vollbringen zu können. In diesem Fall spricht man von positivem Stress (kurzzeitig/einmalig). Uns
ist jedoch der einst automatische Rhythmus von An- und Entspannung verloren gegangen, der so wichtig ist, um Energie aufzutanken und ausgeglichen und leistungsfähig
zu sein.

Die vielen Stressfaktoren, mit denen wir im Alltag zu tun haben, führen ohne ein entsprechendes Gegengewicht
zu ständiger Anspannung, permanenter Erschöpfung und Unausgeglichenheit. Solche lang andauernden Belastungen werden als negativer Stress bezeichnet.

Wird diesem alltäglichen Druck über längere Zeit kein Ausgleich entgegengesetzt, können ernsthafte Folgen eintreten. Die Überforderung kann zu Krisen in Familie
und Partnerschaft, Entfremdung vom eigenen Körper, Schlafstörungen, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden führen.

Stress beschleunigt zudem Herz- und Gefäßerkrankungen und kann zu Verschiebungen im Hormonhaushalt bis hin
zu Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit führen. Auch die Abwehrkräfte werden geschwächt, wodurch der Körper anfälliger für Infektionskrankheiten und Geschwulster-
krankungen wird.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO vermutet, dass
80% aller Erkrankungen durch Stress mitverursacht werden. Insbesondere Suchtverhalten, Kopfschmerzen sowie Über-
gewicht gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Folgen von Stress.

Genug gute Gründe also, dem Stress im eigenen Leben aktiv entgegenzuwirken und für Ausgleich zu sorgen, der noch dazu Spaß machen kann.

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