Bosch BKK in Hildesheim: „Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen“
Hildesheim, 22. Februar 2010. Die aktuelle Diskussion um Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung hat viele Versicherte verunsichert – auch im Hinblick auf die Frage, ob ein Zusatzbeitrag der Grund sein sollte, die eigene Kasse zu wechseln oder nicht. „Wir empfehlen allen Versicherten, vor allem auf die Leistungen zu achten, die ihnen ihre Kasse bietet“, erklärt Hans-Jürgen Kreye von der Bosch BKK in Hildesheim. „Besonders wichtig ist dabei natürlich das, was mir meine Kasse im Krankheitsfall bietet, also dann, wenn ich wirklich auf ihre Hilfe angewiesen bin.“
Obwohl die Bosch BKK nach den vorliegenden Zahlen 2010 ohne Zusatzbeitrag auskommen wird, rät sie den Versicher-
ten, bei der Krankenversicherung nicht nur auf den Preis zu schauen. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, meint Hans-Jürgen Kreye. „Und natürlich kommt es auch darauf an, was jedem einzelnen wichtig ist: Einem chronisch Kranken sind andere Leistungen wichtig als einem gesunden, jungen Menschen, der sich vielleicht mehr für Vorsorge und Gesund-
heitsförderung interessiert“. Gerade im Bereich der Prävention sind heute viele Kassen aktiv und bezuschussen beispiels-
weise die Teilnahme an Gesundheitskursen wie Wirbelsäulen-
gymnastik, Nordic Walking oder Raucherentwöhnungs-
kurse. Die Bosch BKK erstattet zum Beispiel bis zu vier qualitätsgeprüfte Kurse pro Jahr mit jeweils bis zu 80 Euro. Wer Familie hat, schaut dagegen häufig eher auf Leistungen für Familien wie erweiterte Haushaltshilfe, häusliche Krankenpflege oder Leistungen in der Schwangerschaft. Im Fall einer ernsten Erkrankung können spezielle Betreuungs-
programme entscheidend für die Kassenwahl sein, wie die Patientenbegleiter der Bosch BKK, die erkrankte Versicherte über alle Behandlungsschritte hinweg persönlich begleiten.