Unbürokratisch und lukrativ: Der Bosch BKK-Vertrag kommt bei MEDI Ärzten gut an
Stuttgart, 3. März 2008. Nach über einem Jahr Laufzeit ziehen die Bosch BKK und die MEDIVERBUND Dienstleistungs GmbH zufrieden Bilanz: An der hausärztlichen Versorgung und der besonderen ambulanten Versorgung nach §§ 73b und c SGB V nehmen inzwischen 1.050 niedergelassene Ärzte in Baden-Württemberg teil, davon knapp hundert Fachärzte. Der Vertrag ermöglicht den Ärzten eine feste Vergütung außerhalb des Budgets und wird von den Medizinern auch wegen seines geringen bürokratischen Aufwands geschätzt.
Für die Einschreibung und Abrechnung der Patienten muss der teilnehmende Arzt nur auf einem DIN A6-Formular seine erbrachten Leistungen ankreuzen. „Die Bosch BKK ist den Ärzten hier sehr entgegengekommen “, lobt Werner Conrad, Geschäftsführer der MEDIVERBUND Dienstleistungs GmbH, die gute Zusammenarbeit mit der Kasse.
Der im Januar 2007 gestartete Vertrag sieht eine feste Ver-
gütung ohne Kürzung der Gesamtvergütung vor und richtet sich an alle Ärzte im Südwesten. Der Vertrag regelt, welche ärztliche Leistung wie hoch bezahlt wird. Dazu zählt auch die intensive Betreuung von Patienten nach einem Kranken-
hausaufenthalt. Zusätzlich vergütet wird außerdem die intensivierte Betreuung schwer Kranker, die z.B. von einem Schlaganfall, einer Herz- oder Krebserkrankung betroffen sind, sowie von älteren Versicherten mit einem erhöhten Risiko, pflegebedürftig zu werden. In diesen Fällen kann der Arzt auf die Unterstützung durch die Patientenbegleiter der Bosch BKK zugreifen und sie in die Betreuung des Patienten einbinden. Wer Patienten in ein DMP einschreibt, erhält dafür ebenfalls zusätzliches Geld.
Derzeit nehmen an der hausarztzentrierten Versorgung 607 MEDI Mitglieder (537 Hausärzte und 70 Fachärzte), 443 Nicht-MEDI Ärzte (420 Hausärzte und 23 Fachärzte) und 13.091 Versicherte teil. "Wir bringen Ärzte, Kliniken und Kassenmit-
arbeiter miteinander ins Gespräch, so dass sie bei der Betreuung unserer Versicherten stärker als bisher an einem Strang ziehen“, berichtet Bernhard Mohr, Vorstand der Bosch BKK. „Dadurch und durch den Einsatz unserer Patienten-
begleiter können wir die Qualität der Versorgung verbessern.“ So sei es laut Mohr auch möglich, dass sich die höhere ärztliche Vergütung letztendlich auch für die BKK rechne.
Für Werner Conrad ist die Zusammenarbeit mit der Bosch BKK ein Zeichen dafür, dass die Kasse die ambulante fachübergreifende und wohnortnahe Patientenversorgung fortsetzen möchte. „Hier nutzt die Bosch BKK das Know-how und die bewährten Strukturen unserer niedergelassenen Ärzte.“ Und Bernhard Mohr ergänzt: "Dass die Vertragsinhalte unsere Partner überzeugen, sehen wir daran, dass wir inzwischen vergleichbare Verträge mit Ärzten und Kranken-
häusern in bundesweit sechs weiteren Regionen geschlos-
sen haben. Insgesamt beteiligen sich daran über 1.700 Ärzte und rund 40.000 Versicherte.“
Ansprechpartner für die Presse:
Werner Conrad, Geschäftsführer der MEDIVERBUND Dienstleistungs GmbH, Tel. 0711/ 80 60 79-0
Bernhard Mohr, Vorstand der Bosch BKK, Tel. 0711/ 4 48 30