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MEDI Ärzte und Bosch BKK präsentieren Vertrag zur besseren Patientenbegleitung

Stuttgart, 14. November 2006. Die Krankenkassen haben ein großes Interesse durch Verträge mit Ärzten, Krankenhäusern, Hilfsmittelversorgern und anderen Partnern die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig deren Effizienz zu erhöhen. Die Ärzte von MEDI Baden-Württemberg wollen eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Haus- und Fachärzten und eine bessere Kooperation mit den Krankenhäusern. Deshalb haben die Bosch BKK und der Ärzteverbund, dem landesweit rund 6.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten angehören, einen Vertrag über neue Versorgungsformen nach § 73 ff. SGB V abgeschlossen. Vertragsbeginn ist der 01.01.2007.

Ziel der Vereinbarungen ist es, die Betreuung von Patienten mit einer akuten Erkrankung zu intensivieren, zum Beispiel bei Schlaganfall, einer Herz- oder Krebserkrankung. Über 75-jährige Versicherte werden zu ihrer gesundheitlichen Situation umfassend beraten, um sie möglichst lange gesund zu erhalten und notwendig werdende Pflegemaßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Die Partner einigten sich weiterhin auf ein koordiniertes „Überleitungsmanagement“. Dieses stellt sicher, dass der Patient nach der Entlassung aus dem Krankenhaus optimal versorgt wird und die nachfolgenden Behandlungsschritte rechtzeitig eingeleitet werden.

Die teilnehmenden Ärzte vereinbaren mit dem Vertrag, für die angesprochenen Patientengruppen zusätzliche, hochwertige Leistungen anzubieten. Den höheren zeitlichen und finanziellen Mehraufwand vergütet die Bosch BKK entsprechend. „Für uns Ärzte liegt die Stärke des Vertrags in der extrabudgetären Vergütung und der unbürokratischen Vorgehensweise“, betont der MEDI-Vorsitzende Dr. Werner Baumgärtner. Der Verwaltungsaufwand für die beteiligten Ärzte wie auch die Teilnahmeformalitäten für die Versicherten ist auf ein minimales Maß reduziert. Die Versicherten profitieren neben der hochwertigen Versorgung auch durch einen finanziellen Bonus. 

„Das besondere an diesem Vertrag ist außerdem die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und den „Patientenbegleitern“, speziell geschulten Mitarbeitern unserer Krankenkasse“, ergänzt Bernhard Mohr, Vorstand der Bosch BKK. „Darin sehen wir auch den entscheidenden Vorteil gegenüber Versorgungsverträgen, die andere Krankenkassen heute anbieten.“ Die Patientenbegleiter unterstützen Ärzte und Kliniken bei der Umsetzung der vereinbarten Behandlungs-
schritte. Bei Bedarf vermitteln sie zum Beispiel eine Haushaltshilfe, organisieren Hilfsmittel oder prüfen, ob die häusliche Versorgung nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus gewährleistet ist. Weitere Aufgaben sind die Vorbereitung und Organisation von Rehabilitationsmaß-
nahmen und von ambulanter oder stationärer Pflege.

„MEDI hat sich zum Ziel gesetzt, die stationäre und ambulante Versorgung besser zu verzahnen – unsere Patientenbegleiter können dabei ein wichtiges Bindeglied sein. Deshalb ist MEDI für uns der ideale Partner“, betont Bernhard Mohr. Und Werner Baumgärtner fügt hinzu: „Wir halten die Bosch BKK für einen guten Vertragspartner, weil sie Wert legt auf eine fachüber-
greifende ärztliche Versorgung ihrer Versicherten und lieber Verträge mit Ärztenetzen wie MEDI gestaltet, statt einzelne Ärzte zu Dumpingpreisen ´einzukaufen`“. Darüber hinaus hat die Bosch BKK für die MEDI Ärzte eine wichtige regionale Bedeutung, weil sie zu den versicherungsstarken Betriebskrankenkassen in Baden-Württemberg zählt.

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Sonja Feihle
Bosch BKK
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Fax: 0711 811-268827
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