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www.projekt-mobil.de gestartet

Projekt „mobil“ trägt zur Gesundheitsförderung im Alter bei

Köln/Stuttgart, 30. Mai 2006. Wie können Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter erhalten und gefördert werden? Mit dieser Frage befasst sich seit Juli 2002 das Projekt „mobil“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) und der Bosch BKK. Erste Ergebnisse und grundlegende Informationen zum Projekt stellen die Projektträger nun auf der neuen Internetseite www.projekt-mobil.de vor.

www.projekt-mobil.de richtet sich an ein interessiertes Fachpublikum aus der Pflege und der Gesundheitsförderung. Das Projekt „mobil“ untersucht im kontrollierten Studien-
design, ob mit Präventiven Hausbesuchen, wie sie am dip auf der Grundlage internationaler Forschungsanalysen konzipiert wurden, Pflegebedürftigkeit hinausgezögert oder gar verhindert werden kann. Seit April 2004 besuchen zwei speziell geschulte Gesundheitsberaterinnen der Bosch BKK Versicherte in ihrer häuslichen Umgebung. Teilnehmer sind 180 Seniorinnen und Senioren über 74 Jahre aus dem Großraum Stuttgart, die nicht in die Pflegeversicherung eingestuft sind.

Bei den drei bis fünf Beratungsterminen pro Projektjahr werden mittels multidimensionalem Assessment (STEP-m) individuelle Risikofaktoren und Ressourcen der Teilnehmer der Interventionsgruppe erfasst, darauf aufbauend individuelle Präventionsziele festgelegt und geeignete Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung und -förderung vereinbart. Bereits prozessbegleitend werden die durchgeführten Assessments und Beratungen systematisch analysiert. Zu den häufigsten Beratungsthemen gehören Sturzrisiken, Impfstatus, Trinkverhalten und Urinkontinenz. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation erfolgt am dip, gefördert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung.

Der Internetauftritt www.projekt-mobil.de informiert umfassend zur wissenschaftlichen Konzeption, Zielen, Inhalten und der Evaluation des Projekts. Außerdem wird ein kurzer Überblick über die bisherigen Ergebnisse aus der Auswertung der Assessments und Beratungsdokumentationen nach Ab-
schluss des ersten Projektjahres gegeben. Dies sind vor allem Erkenntnisse zu häufigen Risikofaktoren und Beratungsthemen sowie deren Umsetzungserfolge. Beispiele für konkrete Empfehlungen und Informationsmaterial, das bei den Präventiven Hausbesuchen eingesetzt wird, runden den Internetauftritt ab.

„Zu unserem Projekt „mobil“ erhalten wir immer wieder Anfragen von Experten aus den Bereichen Pflege und Gesundheitsprävention“, erklärt Bernhard Mohr, Vorstand der Bosch BKK. „Deshalb haben wir uns entschlossen, diesem Fachpublikum die wichtigsten Fakten und Ergebnisse gebündelt unter www.projekt-mobil.de zur Verfügung zu stellen.“

Während der Laufzeit des Projekts bis voraussichtlich Herbst 2007 werden die Internetseiten unter www.projekt-mobil.de um weitere Studienergebnisse und aktuelle Informationen erweitert.

Kontakt
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip)
Cordula Schmidt
Hülchrather Str. 15
50670 Köln
Tel.: (0221) 468 61-55
Fax: (0221) 468 61-39
www.dip.de
Kontakt
Sonja Feihle
Bosch BKK
Kruppstr. 19
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 811-30790
Fax: 0711 811-268827
www.Bosch-BKK.de